Autoankauf von Unfallwagen
Es passiert täglich, und es kann einem selbst passieren schneller als man je geglaubt hätte: Man ist mit seinem Fahrzeug in einen Unfall verwickelt.
Wenn das Auto nicht mehr fahrtüchtig ist, eine Reparatur jedoch aufwendig oder zu teuer erscheint, steht der Unfallwagen ungenutzt herum, verursacht in einer Werkstatt unter Umständen Standgebühren, nimmt Platz in der eigenen Garage weg oder erleidet im schlimmsten Fall weitere Schäden unter freiem Himmel. In so einem Fall denkt man über einen Verkauf des Unfallwagens nach.
Der Gesetzgeber schreibt eindeutig vor, dass Unfälle beim Verkauf eines Fahrzeugs zu dokumentieren sind, egal wie gut die Reparatur ausgefallen ist.
Ihr Fahrzeug bleibt also ein Unfallwagen, was den Wiederverkaufswert zum Teil erheblich mindert. Die Rechtslage ist zudem komplex. Ein kleiner Parkplatzschaden, das Streifen durch ein Fahrrad, das Touchieren einer Garageneinfahrt sind zwar de jure Unfälle (nämlich unvorhergesehene Ereignisse mit Schadenswirkung), werden aber nach geringfügigen Schäden nur von spitzfindigen Juristen so deklariert. Wurden allerdings Karosserieteile wie zum Beispiel eine Tür ausgetauscht, so geht dies über einen Bagatellschaden hinaus, und der Verkäufer steht in der Aufklärungspflicht gegenüber dem Käufer.
Alles andere könnte ihm den Vorwurf der arglistigen Täuschung einbringen. Indizien für einen vorherigen Unfall werden für potenzielle Käufer immer unstimmige Spalten an Türen, Hauben oder Kotflügeln oder auch Farbunstimmigkeiten sein.
Dabei entstehen Schäden in der Größenordnung, die aus einem Auto einen Unfallwagen machen, manchmal gar nicht durch eigenes oder Fremdverschulden, sondern auch durch Naturereignisse.
Wer also das Fahrzeug als Unfallwagen verkaufen möchte, kann dies meist zu einem guten Preis bei einem Händler für Gebrauchtwagen in München tun, der auch PKW mit Unfallschaden ankauft. Es ist meistens die bessere Alternative zu einer teuren und aufwändigen Reparatur oder der Inzahlungnahme des Fahrzeugs durch ein Autohaus.
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